{"id":528,"date":"2017-11-21T11:20:23","date_gmt":"2017-11-21T10:20:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sinkacom.de\/blog\/?p=528"},"modified":"2019-08-27T11:10:12","modified_gmt":"2019-08-27T09:10:12","slug":"agilitaet-in-grossunternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sinkacom.de\/blog\/agilitaet-in-grossunternehmen\/","title":{"rendered":"Agilit\u00e4t in Gro\u00dfunternehmen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column]<div id=\"ultimate-heading-369fb47107de32\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-369fb47107de32 uvc-1238  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"no_spacer\"  data-halign=\"left\" style=\"text-align:left\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-main-heading ult-responsive\"  data-ultimate-target='.uvc-heading.ultimate-heading-369fb47107de32 h1'  data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"\",\"line-height\":\"\"}' ><h1 style=\"--font-weight:theme;margin-bottom:30px;\">Agilit\u00e4t in Gro\u00dfunternehmen<\/h1><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\"  data-ultimate-target='.uvc-heading.ultimate-heading-369fb47107de32 .uvc-sub-heading '  data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"\",\"line-height\":\"\"}'  style=\"font-weight:normal;\"><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><\/div><\/div>[vc_column_text]<\/p>\r\n<p>Die Art und Wei\u00dfe Software zu entwickeln, zu betreiben und zu benutzen ver\u00e4ndert sich zunehmend in den Betrieben. Ideen, die noch vor wenigen Jahren Start-Ups vorbehalten waren, halten immer mehr Einzug in etablierte Gro\u00dfunternehmen. Um Software immer schneller produzieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen nicht nur die Organisationen eines Betriebs, sondern auch die Systeme ver\u00e4ndert werden. \u00dcber agile und klassische Methoden der Softwareentwicklung herrscht in vielen Unternehmen noch ein Schwarz-Wei\u00df-Denken. Dabei liegt die Wahrheit wohl in der Mitte. Es gilt die Vorteile der agilen Softwareentwicklung mit planerischer Sicherheit zu kombinieren. Unternehmen m\u00fcssen Agilit\u00e4t z\u00e4hmen, dann entfaltet sie ihre gesamte Wirkung.\u00a0 Den Entscheidern in Unternehmen steht daf\u00fcr eine ganze Reihe von Instrumenten und Konzepten zur Verf\u00fcgung. Die wichtigsten davon werden hier vorgestellt<\/p>\r\n<!-- \/wp:post-content -->\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<!-- wp:heading -->\r\n<h2>Das rechte Ma\u00df der Agilit\u00e4t<\/h2>\r\n<p><!-- \/wp:heading -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph -->Wie das richtige Verh\u00e4ltnis von Planung und Flexibilit\u00e4t aussieht, h\u00e4ngt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend dabei ist die pers\u00f6nliche Einstellung der Projektbeteiligten: Je agil-affiner sie sind, desto gr\u00f6\u00dfer der agile Anteil in der Projektarbeit. Weitere Indikatoren sind: die Gr\u00f6\u00dfe des Projekts, seine Bedeutung, die Dynamik des Umfelds, die Unternehmenskultur und das Branchen-Know-How des Entwicklungsteams. Die Suche nach dem optimalen Verh\u00e4ltnis von Planung zu Agilit\u00e4t kann zeitaufwendig sein. Dabei k\u00f6nnen verschiedene Konzepte helfen: Neben DevOps und Continuous Intergration beziehungsweise Continuous Delivery bietet sich hier der Interaction Room als Konzept an.<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph -->\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<!-- wp:heading {\"level\":4} -->\r\n<h3>Ein Raum mit grenzenlosen M\u00f6glichkeiten<\/h3>\r\n<p><!-- \/wp:heading -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph -->Der Intercation Room ist ein Medium, \u00fcber das Fach- und IT-Experten besser miteinander kommunizieren k\u00f6nnen. M\u00f6glich ist dies durch die offene, nicht IT-fixierte Darstellung von Prozessen. Sie erlaubt es auch Vertretern aus den Fachabteilungen, sich in Diskussionen einzubringen.\u00a0 Dieser Interaction Room ist ein echt begehbarer Raum mit vier W\u00e4nden. Auf diesen W\u00e4nden visualisieren die Projektmitarbeiter Prozesse. Gemeinsam mit den IT-Experten ermitteln sie in Abstimmungsrunden L\u00f6sungen f\u00fcr die zentralen Themen und Fragestellungen eines Projekts. Visualisiert wird dies durch die Zuordnung von Symbolen zu einzelnen Aspekten des Projekts. Der Interaction Room ist eine Methode, die das Interesse auf den Projektfortschritt lenkt und dazu beitr\u00e4gt, dass die Vision von der zu entwickelnden Software kontinuierlich und durch alle Beteiligten gemeinsam weiterentwickelt wird. Eine Wand wird mit den Modellen der Gesch\u00e4ftsprozesse beschriftet, die zweite Wand dient zum Notieren fachlicher Objektmodelle, die dritte nutzt das Team, um den Backlog zu notieren du den Projektfortschritt zu protokollieren. Auf der vierten Wand bilden sie sie Intergrationslandkarte ab. Diese Landkarte gibt Auskunft dar\u00fcber, welche existierenden Softwaresysteme mit dem zu erstellenden System integriert werden m\u00fcssen.<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph -->\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<!-- wp:heading -->\r\n<h2>Agil bis in den IT-Betrieb<\/h2>\r\n<p><!-- \/wp:heading -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph -->Agil entwickeln bedeutet, in regelm\u00e4\u00dfigen kurzen Abst\u00e4nden Software zu produzieren. Daf\u00fcr m\u00fcssen die passenden Prozesse und Rahmenbedingungen geschaffen werden. Welche Organisationsform beziehungsweise welche Mischung von Organisationsformen f\u00fcr ein Unternehmen geeignet sind, k\u00f6nnen die Verantwortlichen nur im Einzelfall entscheiden. Aber es gibt einige Indikatoren, die anzeigen, ob die Tendenzen eher in Richtung DevOps oder in Richtung klassische CIO-Organisation gehen:<\/p>\r\n<p>[\/vc_column_text]<div class=\"standard-arrow list-divider bullet-top\"><ul>\n<li>Systeme, die sich nur langsam ver\u00e4ndern und die kaum strukturellen Anpassungen ausgesetzt sind, sind kein Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Einf\u00fchrung von DevOps-Strukturen<\/li>\n<li>DevOps eigenen sich f\u00fcr Strukturen mit klaren Trennlinien in Form nur lose gekoppelter, asynchroner integrierter Dienste. Diese Voraussetzungen sind h\u00e4ufig in j\u00fcngeren Systemen gegeben. Dies trifft insbesondere auf \u00fcberfl\u00e4chenintensive und kundensichtbare Systeme am Anfang ihres Lebenszyklus zu. In solch einem Umfeld k\u00f6nnen DevOps am besten funktionieren.<\/li>\n<li>Mobile Anwendungen sind von ihrer Natur aus geeignete Kandidaten f\u00fcr eine DevOps-Organisationsform; alleine schon, weil sie sich schnell ver\u00e4ndern und immer verf\u00fcgbar sein m\u00fcssen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<!-- wp:image {\"id\":529,\"align\":\"right\",\"width\":378,\"height\":212} \/--><\/p>\r\n<!-- wp:heading {\"level\":4} -->\r\n<h3>Continuous Integration und Continuous Delivery: Agilit\u00e4t ein System geben<\/h3>\r\n<!-- \/wp:heading -->\r\n<p><!-- wp:paragraph -->Damit Unternehmen agil entwickelte Software \u00fcberhaupt in der Frequenz in Betrieb nehmen k\u00f6nnen, in der die Entwicklung sie ver\u00f6ffentlicht, m\u00fcssen die Verantwortlichen nicht nur die Organisation, sondern auch die Systeme anpassen. Ziel des Ganzen ist es, sowohl die Software als auch die Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen automatisiert zu produzieren und bereitzustellen. Da Updates relativ schnell kommen k\u00f6nnen, sind jetzt Installationsroutinen gefragt, die permanent pr\u00fcfen, ob ver\u00e4nderte Software in Betrieb genommen werden kann. Diese Idee liegt Continuous Integration und Continuous Delivery zugrunde. Im Gegensatz zu Automatisierungs-Ans\u00e4tzen, die einen begrenzten Funktionsumfang haben, gibt es inzwischen sehr vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten: von der Adressierung heterogener Infrastrukturen bis hin zum automatisierten Bereitstellen von Umgebungen und deren Integration in die vorhandene IT-Infrastruktur. Dazu geh\u00f6ren auch Tools f\u00fcr die Umsetzung von Monitoring- und Logging-Mechanismen, f\u00fcr das automatisierte Testen, f\u00fcr die Verwaltung von Softwarekomponenten und f\u00fcr das Orchestrieren des gesamten Prozesses. Automatisierung beschleunigt die Prozesse in der IT nicht nur, sie erleichtert auch die Fehlersuche. Sie vermeidet Probleme, die durch das unterschiedliche Konfigurieren von Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen entstehen k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph -->\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<!-- wp:separator -->\r\n<h2>Budgets in agilen Projekten: Die Quadratur des Kreises?<\/h2>\r\n<!-- \/wp:separator -->\r\n<p><!-- wp:paragraph -->Agiles Denken reicht nicht nur \u00fcber Abteilungs-, sondern auch \u00fcber Unternehmensgrenzen hinaus. Setzen Unternehmen bei der Softwareentwicklung auf externe Kapazit\u00e4ten, ist es unabdingbar, dass diese in gleicher Weise an der agilen Entwicklung schlanker Software interessiert sind. Doch wie soll etwas budgetiert werden, das gar nicht genau spezifiziert ist? Eine Berechnung nach Aufwand ist f\u00fcr die Auftraggeber \u00e4u\u00dferst problematisch, da die Kosten dabei theoretisch ins Unendliche steigen k\u00f6nnen. Daher kommt es in der Praxis nur selten zu echten agilen Softwareprojekten. Ein Vorgehensmodell um agile Projekte zu budgetieren ist zum Beispiel \u201ead-VANTAGE\u201c. Dazu skizziert der Auftraggeber zun\u00e4chst seine Erwartungen an die Software, indem er unter anderem ihren Zweck, ihr Einsatzgebiet und ihre Anwender beschreibt.\u00a0 Daraus abgeleitet werden dann in so genannten User Stories die\u00a0 zu entwickelnden Features definiert \u2013 unscharf, aber ausreichend, um den Aufwand und die Dauer ihrer Entwicklung sch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph -->\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<!-- wp:heading {\"level\":4} -->\r\n<h3>IT sitzt jetzt mit am Tisch<\/h3>\r\n<!-- \/wp:heading -->\r\n<p><!-- wp:paragraph -->Die Art und Weise, wie Unternehmen Software entwickeln, betreiben und nutzen, ver\u00e4ndert sich im Augenblick grundlegend. Ideen, die noch von ein paar Jahren eher Start-ups vorbehalten waren, halten nun Einzug in etablierte Gro\u00dfunternehmen. So wird sich in Zukunft zeigen, ob das Zusammenspiel von IT und anderen Abteilungen gelingt.<\/p>\r\n<p><!-- \/wp:paragraph -->[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Die Art und Wei\u00dfe Software zu entwickeln, zu betreiben und zu benutzen ver\u00e4ndert sich zunehmend in den Betrieben. Ideen, die noch vor wenigen Jahren Start-Ups vorbehalten waren, halten immer mehr Einzug in etablierte Gro\u00dfunternehmen. 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