Vier e-Commerce Trends für das Jahr 2017

Es ist nichts Neues, dass der Onlinehandel boomt. Allein in Deutschland ist im vergangenen Jahr die Umsatzgrenze von 60 Milliarden Euro geknackt worden. Und die Prognosen für das aktuelle Jahr sind noch besser: So sollen ca. 73 Milliarden Euro Umsatz verzeichnet werden. Für den Onlinehandel ist dies natürlich eine erfreuliche Nachricht, aber auch eine Warnung und Herausforderung zugleich. Denn nie war die Konkurrenz so groß. Strategien, wie sich der eigene Onlineshop gegenüber dem Wettbewerb besser positionieren kann, sind gefragt. Im Folgenden werden vier Trends erläutert, auf die Onlineshopbetreiber achten sollten.

1. Persönliche Kundenbeziehung

Wer neue Kunden gewinnen will, sollte auf eine persönliche Ansprache bauen und das Gefühl einer individuellen Betreuung vermitteln. Somit ist eine intelligente Kundenansprache direkt zu Beginn der Customer Journey ein wesentlicher Bestandteil, ebenso wie ausgesprochene Produktempfehlungen. All dies soll den Nutzer zum Verbleiben im Onlineshop bewegen. Daher ist auch unverzichtbar, sich das bisherige Einkaufsverhalten der Interessenten anzuschauen und diese auszuwerten.

2. Omni-Channel

Die Einkaufmöglichkeiten sind im Internet fast unbegrenzt, ebenso wie die Nutzung der Kanäle und der Endgeräte. Wer sich morgens auf dem Weg zur Arbeit ein Produkt auf dem Smartphone anschaut, vergleicht dieses Nachmittags auf dem Tablet und bestellt es dann letztendlich abends am PC. Auf allen Endgeräten sollte der Kunde gleich und gezielt angesprochen werden und vor allem seinen persönlichen Nutzen schnell und einfach erkennen.

3. Voice Commerce

Voice Commerce wird als der Trend der Zukunft gehandelt: Dabei handelt es sich um sprachgesteuertes Shopping, bei dem der Käufer mit einer künstlichen Intelligenz agiert. Der Marktplatzgigant Amazon hat mit seinen Lautsprechen "Echo" diese neue Art des Einkaufs vorangetrieben. Diese integrieren sich in den Alltag und sind völlig multifunktional einsetzbar, auch zur Musik- und Informationswiedergabe.

4. Programmatic Video Advertising

Händler wissen genau, dass Video ein spannendes Format ist, um potentielle Kunden in ihren Bann zu ziehen. Daher geht der Trend immer weiter in Richtung Bewegtbild für Anzeigen. Experten schätzen, dass Video Ads im Jahr 2017 knapp 20 Prozent des Programmatic Advertising insgesamt ausmachen werden. Doch damit nicht genug, bis 2020 soll der Anteil sogar auf mindestens 50 Prozent ansteigen. Wert legen sollten Sie dabei auf Transparenz, Qualität und Sicherheit.