Startup Fraugster bekommt fünf Millionen Euro

Fraugster kennen bisher nur wenige, dabei löst das Start-up im Bankingbereich ein extrem wichtiges Problem.

Betrug bei Geldtransaktionen eindämmen

Das Berliner Fintech-Unternehmen hat eine Software entwickelt, die mithilfe von künstlicher Intelligenz Betrug im Zahlungsverkehr verhindern soll. Weitere Unternehmensziele sind unter anderem die Vergrößerung des Teams und das internationale Wachstum.

Warum das Unternehmen so viel Potenzial hat, liegt auf der Hand: Allein im Jahr 2015 soll der Gesamtschaden durch Betrugsfälle bei Geldtransaktionen bei rund 16 Milliarden Dollar liegen. Die entwickelte Software soll mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Betrüger von normalen Kunden unterscheiden.

Die entwickelte künstliche Intelligenz kann innerhalb von 15 Millisekunden bis zu 2000 Datenpunkte wie Namen und Adressen durchgehen und anschließend entscheiden, ob es sich um einen Betrugsfall handelt oder nicht.

Unterstützung durch namhafte Sponsoren

Fraugster ist seit knapp einen dreiviertel Jahr aktiv und hat bisher ein Transaktionsvolumen von rund 15 Milliarden Dollar mit seiner Software geprüft. Einer ihrer größten Kunden ist "Visa". Innerhalb von drei Monaten sollen sich die Betrugsfälle um 70 Prozent reduziert haben, ließ das Unternehmen verlauten. Kunden bezieht das Startup weltweit: Aus Europa, Israel, Asien und den USA. Die gewünschte Zielgruppe bewegt sich im Bereich der E-Commerce-Plattformen und Payment-Diensten.

Um das Projekt des deutsch-israelischen Unternehmens zu unterstützen haben nun namhafte Investoren, vor allem Earlybird, Speedinvest und Seedacmp, Fraugster finanziell mit insgesamt fünf Millionen Euro unterstützt.